Hollerweger, Florian & Lilly Antonia Zintl (2026). „Streaming Open Sound Control data from a commercially available IMU suit in real time for performative sonic arts projects“. In MOCO '26: Proceedings of the 10th International Conference on Movement and Computing (MOCO '26). April 23-25, Montpellier, France. Association for Computing Machinery (ACM): New York, NY, USA. 5 pages. https://doi.org/10.1145/3802842.3802890.
Hollerweger, Florian (2024). „Audio beyond demand: Creative reinventions of the broadcast listening experience“. In Innovation in Music: Technology and Creativity, herausgegeben von Jan-Olof Gullö, Russ Hepworth-Sawyer, Justin Paterson und Rob Toulson, S. 172–188. Milton Park: Routledge. https:/doi.org/10.4324/9781003118817-13.
Hollerweger, Florian (2024). „From organized sound to directed and mediated listening: Performing the urban soundscape in the sonic arts“. In Essays on Psychogeography and the City as Performance: Drifting through Wonderlands, herausgegeben von John C. Green, S. 140–168. Newcastle upon Tyne, UK: Cambridge Scholars Publishing.
Wir unterrichten Seminare und Workshops zu digitalen Technologien und Werkzeugen wie: Sonic Pi · Tidal Cycles · Strudel · Hydra · Kabelsalat · HTML · CSS · JavaScript · Web Audio API · Tone.js · p5.js · Open Stage Control · Lilypond · music21 · Abjad · Pure Data (Pd) · SuperCollider · ChucK · Reaper · IEM Plug-in Suite · SoX · VCVRack · Helm · Sonic Visualiser · abcjs · Liquidsoap · Mixxx · LaTeX · Quarto · Zotero · CSL · TunePad · EarSketch ·
MEI · MusicXML · Verovio · ABC notation
Einer einseitigen Ökonomisierung des digitalen Mediums setzen wir eine kreativ forschende Auseinandersetzung entgegen. Wer sollte im gesellschaftlichen Diskurs besser positioniert sein als die künstlerischen Hochschulen, um derlei Denkanstöße zu liefern?
Um digitale Innovation als Vehikel künstlerischer Invention zu etablieren, stärken wir einerseits die digitalen Fertigkeiten unserer Studierenden. Im Sinne einer „Coding Literacy“ sollen Möglichkeiten und Grenzen algorithmischen Denkens durch praktische Umsetzung künstlerischer Ideen erprobt werden; beispielsweise im Seminar „Code as |: Music :| as Code“ oder in einer mit den Fachbereichen Tanz und Musikwissenschaft gemeinsam durchgeführten Erforschung des Themenkomplexes „Electronic Dance Music“.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Ermöglichung digitaler Teilhabe an einer diversen Gesellschaft. Gerade jüngere Musiker:innen musizieren heute bereits fast immer in irgendeiner Form „digital“. Sie sollen auch jenseits klassischer Instrumentalpädagogik dort abgeholt werden, wo ihre musikalischen Interessen liegen, etwa im Rahmen unseres Workshops „Beats Programmieren“ beim Mädchen-Zukunftstag 2024 und 2025. Eine angestrebte digitale Nachhaltigkeit soll aufzeigen, dass gerade die kreative Anwendung digitaler Medien durchaus von inflationärem Technologiekonsum entkoppelbar ist, etwa durch den Einsatz von Free/Libre Open Source Software.
Übergeordnetes Ziel dieser Bemühungen soll schließlich das Streben nach einer digitalen Autonomie sein, die sich nicht etwa rein technologisch sondern vor allem im künstlerisch-humanistischen Sinn versteht.
